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Review Hilton Vienna Danube (während Corona)

Einleitung


Es hat bei mir Tradition das ich um die Weihnachtszeit einen Abstecher nach Wien mache. Auch das Hotel steht jeweils fest, dass Hilton Vienna Danube, wie das mit Traditionen so ist.

Lage

Das Hilton Vienna Danube liegt etwas ausserhalb des Stadtkerns jedoch ist man mit der U2 sehr schnell mitten im Zentrum. Vom Flughafen her nimmt man am besten die S7 oder REX7 bis zum Praterstern und dann steigt man um auf die U2 bis zur Station Stadion. Von da ist man in 5 Gehminuten im Hotel. Wer länger als 24h bleibt sollte sich die «Viennacard» anschauen. Ansonsten kann man mit dem App der Wiener Linien auch einfach einzelne Fahrten lösen.

Check In

Das Check-In ging sehr rasch von statten, jedoch ohne spezielle Begrüssung als Statuskunde.
Es gab ein A4 Blatt zum Zimmerschlüssel mit Informationen wo sich im Hotel aktuell z.B. die Lounge befindet ab wann man das Frühstück geniessen darf und in etwa so war die Erklärung an der Rezeption. Also da besteht meiner Meinung nach noch Luft nach oben.

Zimmer


Ich hatte ein «King Waterfront Executive Room» gebucht und auch bekommen.
Das Zimmer verfügt über ein grosses Badezimmer mit Dusche und Badewanne sowie eine grosse Gardarobe ein grosses Doppelbett, sowie über einen grossen Schreibtisch und eine Sitzecke. Soweit so gut … leider nicht ganz. In einem Zimmer das über €150.00.- pro Nacht kostet, finde ich Brandlöcher im Mobiliar fehl am Platz. Ansonsten war das Zimmer sauber. Eine Flasche Wasser auch im Zimmer vorhanden. Die Pflegeprodukte sind von der altbekannten Hilton Marke ebenfalls vorhanden. Einen Safe hat es ebenfalls im Zimmer.

Lounge


Die Executive Lounge befand sich bis und mit 23. Dez. 2021 in der Bar «Pier 269» im Erdgeschoss. Am ersten Abend wurde ich vom Personal, genauer von einer jungen Dame, sehr herzlich begrüsst und mir wurde alles erklärt. Natürlich wurde auch mein SARS-CoV2 Zertifikat und ein Lichtbildausweis verlangt. Diese junge Dame hat es fertiggebracht, dass ich das effiziente aber unpersönliche Check-In wieder vergass, Sie hat wirklich einen sehr guten Umgang mit Gästen gehabt.

Annehmlichkeiten / Erholung


Natürlich gab es die üblichen Hilton Produkte von Crabtree & Evelyn wie das seit 2005 der Fall ist. Auch gibt es ein Gym- und Spabereich, den man laut «Beipackzettel» der Rezeption erst freischalten müsse, da man das SARS-CoV2 Zertifikat (in Österreich galt die 2G Regel) erst überprüfen muss, was ja absolut Sinn macht. An der Rezeption musste ich dann meine Meinung revidieren, da laut der Dame nichts freigeschaltet werden müsse… das war dann auch der Fall, ich hatte Zutritt zum Gym- & Spabereich ohne Freischaltung und leider auch ohne SARS-CoV2 Zertifikats check, das wollte an der Rezeption niemand sehen.

Frühstück


Das Frühstück gab es auch für Statuskunden und Executiveraum benutzer im Waterfront Restaurant neben der Bar Pier269. Als erstes wurde ich sehr freundlich begrüsst, die obligate SARS-Cov2 Zertifikatskontrolle wurde auch hier wieder gewissenhaft durchgeführt und da stand ich nun vor einem wirklich grosszügigen Buffet. Diverse Säfte sowie Tee und Kaffee wurde angeboten, div. Brotsorten, es gab knackiges Gemüse und Früchte, «Müesli» (ja wir Schweizer betonen das e in Müesli) und Fleisch und Käse, natürlich gab es Rührei, gebratener Speck, kleine Würste und man konnte sich auch ein Omelette mit Pilzen, Schinken, Speck, Paprika Käse und Speck bestellen also in meinen Augen ein sehr gutes Angebot. Auch war das Personal sehr freundlich und brachte auch Kaffee an den Tisch.
Am 24. Dez. herrschte dann aber eher Ausnahmezustand. Klar das Buffet war da, die Qualität der Speisen auch, nur war jeder Platz besetzt und es bildeten sich fast überall Schlangen.

Für mich eher etwas verwunderlich das einige Zeitgenossen es für angebracht hielten das Buffet ohne Maske zu besuchen… ich weiss nicht ob das Personal reagiert hat, bei der Menge an Gästen wohl eher ein Tropfen auf den heissen Stein, aber es zeigt mir zumindest das einige Zeitgenossen keinen Respekt vor dem Personal und den anderen Gästen haben.

Ok ich bin da als «Airliner» sicher sensibler, ich bin aber klar der Meinung unabhängig davon was man nun von der Maske hält, das man sich, wenn man schon Reisen kann, sich auch entsprechend anpasst, das erinnert mich aber an die Zeit meines Studiums als ich noch ab und zu neben bei am Check-In-Schalter sass, und den Passagieren erklären musste, das man einfach ein Ticket nach Moskau buchen kann der Passagier aber die Eigenverantwortung inne hat, das er sich um die Einreiseformalitäten zu bemühen hat… .

Check Out

Das Check-Out verlief gleich effizient wie das Check-In nur mit dem Nachsatz das man mir noch schöne Feiertage wünsche.

Fazit

Im Grossen und Ganzen fand ich den Aufenthalt gut. Es gibt aber in meinen Augen Luft nach oben insbesondere die Behandlung am Check-In für Statuskunden und die Sache mit dem Gym- und Spabereich sollte man sich noch einmal genauer anschauen, der Prozess wie er auf dem allgemeinen Infoblatt abgebildet war macht in meinen Augen mehr Sinn. Und die Brandlöcher im Mobiliar in einem Zimmer über €150.00.- passen dann auch nicht ganz zum Anspruch. Hingegen war das Personal im Restaurant und in der Bar bzw. Executive Lounge sehr freundlich und zuvorkommend.

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