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Moxy Vienna Airport

Nach einem leider viel zu kurzem Wochenende in Wien mit meinen Freunden musste ich am nächsten Morgen sehr früh von Wien zurück nach Zürich fliegen. Daher habe ich das Moxy Vienna Airport gewählt um morgens einige Minuten mehr zu schlafen und den Familienbetrieb bei meinen Freunden nicht noch mehr zu stören.

Den Flughafen Wien (und das Hotel) erreicht ihr ab Wien Mitte entweder mit dem CAT oder der S-Bahn. Klar der CAT ist super und bequem und schneller, allerdings ist die S-Bahn absolut ausreichend und auch für einen Teil des Geldes zu fahren. Klar, ist meine Meinung – beide Möglichkeiten haben sicherlich ihre Daseinsberechtigung und es kommt auch immer auf den persönlichen Ankunfts- Abflugszeitpunkt an.

Hier bitte ich um Entschuldigung, es gibt natürlich auch bessere Fotos vom Netzfahrplan

Das Moxy erreicht ihr gut ausgeschildert nach einem zum Glück meist überdachten Zugang vom Flughafen. Hier müsst ihr nur am Anfang die Schilder zum Hotel etwas suchen, dann ist es aber auch sehr einfach.

Wenn das Wetter mal nicht so mitspielt – die letzten Meter zum Moxy sind leider nicht überdacht
Lobby vom Moxy Wien

Check In

Wie immer habe ich das Moxy (was zu Marriott gehört) direkt gebucht – aber auch diesmal wieder über eine Cashback Seite. Der Check In verlief irgendwie “wienerisch” – ich meine dies nicht negativ, es war einfach sehr direkt und auf eine gewisse Art und Weise auch ein wenig arrogant. Wie auch in anderen Hotels der Marke Moxy wird man direkt per Du angesprochen, für mich kein Problem aber es kommt eben noch immer drauf an wie man das sagt. Den Zimmerschlüssel gab es sehr schnell und sogar ohne grosse Nachfrage ein kleines Willkommensgetränk (in dem Fall mit Alkohol).

Zimmer

Eine Besonderheit bei den Moxy Hotels ist sicherlich wie sie versuchen sich als sehr jung zu verkaufen, so merkt man dieses schon alleine im Fahrstuhl (was ich aber als eine sehr nette Abwechslung betrachte)

Ansonsten ist das Zimmer im typisch, jugendlichen Moxy Design gehalten. Wie immer ohne Telefon, also am besten vorher die App runterladen oder ein Abo haben in dem Anrufe im Ausland gratis sind.

In einem nicht sonderlich großem Zimmer erwartet einem aber alles was man für den Aufenthalt benötigt. Steckdosen hat es reichlich was ich persönlich immer positiv finde. Mit etwas Witz werden auch die Schilder beschrieben (zum Beispiel do not Disturb oder der Kleiderhaken an der Tür)

Das Bett ist durchaus bequem wenn auch eher auf der härteren Seite. Ich hatte das Glück aufgrund meines Status auf eine bessere Kategorie ein Upgrade zu erhalten, daher hatte ich noch eine separate Sitz und Fernsehecke welches direkt neben dem Badezimmer ist. Hier fällt dem Betrachter auf, dass es sich um ein behinderten gerechtes Zimmer handelt, daher gibt es keinerlei störende Vertiefungen oder Höhen.

Die Seife oder Shampoo war erneut in einem Dispenser zum mehrmaligen Gebrauch. Ich fand die Sauberkeit des Zimmers durchaus gut, so dass dies auch kein Problem für mich darstellte.

Der Arbeitsbereich = Tisch ist zwar nett und modern aber ehrlich gesagt ist dieser mehr nett anzuschauen als gut daran zu arbeiten. Da schlägt das Design die Funktionalität was schade ist.

Arbeitsbereich im Zimmer

Check Out

Diesmal rein digital gemacht da mir die Schlange am Check Out doch zu lang war. Dennoch passte der Rechnungsbetrag und ich erhielt es doch recht zeitnah.

Fazit

Kein Luxushotel und dies war mir auch von Anfang an klar. Dennoch mag ich diese jugendliche Art, wenn man noch etwas weniger…sagen wir arrogant…wäre dann würde ich sicherlich gerne und sofort wiederkommen. Preis / Leistung erschienen mir okay, das Upgrade hat aber sicherlich auch seinen Teil dazu beigetragen.

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