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Flüge,  Naher Osten

Review Zürich – Zanzibar mit der Swiss ( während Corona)

Hier erstmal ein RIESEN DANKESCHÖN an Herrn Muellair der diesen Bericht verfasst hat. Ich kenne ihn doch schon seid einiger Zeit und durfte schon mit ihm gemeinsam reisen, aber es macht mir einfach Freude dass er sich die Zeit genommen hat seine Erfahrungen zu beschreiben. Danke.

Buchung

Trotz der Umstände lass ich mich nicht unterkriegen und versuche den Kopf so gut es geht zu lüften, indem Reisen geplant und dann auch in Angriff genommen werden. In diesem Flugreview wird der erste Teil meiner Reise nach Zanzibar beleuchtet. Den ersten Leg habe ich mit Swiss nach Dubai abgeflogen. Swiss bietet auch während Corona mehrmals pro Woche einen Direktflug von Zürich nach Dubai. Abwechslungsweise kommen alle Langstreckenmodelle der Swiss zum Einsatz. Dies sind aktuell A330, A340 und teilweise auch Boeing 777. Für meinen Flug habe ich mit dem A330 leider das älteste Bordprodukt erwischt. 

Die Entscheidung diesen Flug zu buchen fällt mit einer Prämienbuchung nach Zanzibar zusammen. Da die UAE und Zanzibar in der gleichen Meilenzone liegen, konnte dieser Umweg auf demselben Ticket erfolgen. Für einen One-Way Flug wird für Zanzibar 35’000 Meilen plus Zuzahlung bei Miles and More aufgerufen. In den Pre-Covid Zeiten flog Swiss über Nairobi nach Dar-Es Salam, dabei war auch First Class verfügbar. In Covid-Zeiten muss auf aktuell geflogene Strecken zurückgegriffen werden. Die aktuelle Reiseroute ist ein wenig ungewöhnlich, Zürich – Dubai – Addis Ababa – Zanzibar. Da die Alternative Zürich – Genf – Addis Ababa – Zanzibar mit einem 5-stündigen Aufenthalt in Genf ohne Lounge war, entschied ich mich für den Flug über Dubai.    

Für den Flug habe ich mich Online eingecheckt, da ich jedoch Urlaubsgepäck hatte, musste ich an den Check-In Schalter. Da Zanzibar aktuell keinen COVID Test verlangt und sowohl in Dubai als auch in Addis – Ababa dies auch im Transit nicht notwendig ist, ging ich ohne PCR Test an den Flughafen. Da die Regeln gefühlt stündlich ändern, dauerte der Check-In am First Schalter rund 20 Minuten unter dem Einbezug der Supervisor. Das Gepäck wurde dann bis zum Bestimmungsort durchgecheckt.

Die Dokumentenkontrolle vor dem Boarding ging relativ schnell vonstatten. Vor dem Boarding wurde noch auf die Upgrade Möglichkeiten aufmerksam gemacht. Da die Businessclass relativ leer war entschied ich mich, kein Upgrade durchzuführen. Das Boarding wurde effizient und nach den «normalen» Regeln durchgeführt. Trotzdem dass der Flieger nicht voll gebucht war, dauerte es eine Weile bis das Boarding zu Ende war.

Zur Kabine und Sitz im A330 der Swiss wurden bereits verschiedene Reviews gemacht. Die Annehmlichkeiten wie Decken, Kissen und Amenity Kit waren wie vor COVID gewohnt vorhanden. Als Senator konnte ich mir schon vorzeitig den Platz 5K reservieren. Dieser Platz ist zwar kein Thron aber dennoch bietet er gewisse Privatsphäre. Im vorderen Teil waren nicht alle Sitze belegt, was für ein entspanntes Ambiente sorgte. 

Das Entertainment System im A330 weist einen im Vergleich zum Lufthansa Sitz kleinen Bildschirm auf. Da keine neuen Filme erscheinen ist auch die verfügbare Auswahl an Filmen überschaubar. Leider ist das Swiss Magazin, sowie der Duty Free Katalog nicht in gedruckter Form erhältlich. Um den Duty Free Katalog tut es mir nicht leid, jedoch habe ich das Swiss Magazin immer mit Freude gelesen. 

In der Businessclass war auf diesem Flug keine Einschränkung spürbar. Die Menükarte wurde nach dem Begrüssungsdrink verteilt. Das Essen ist von Zürich abfliegend im Grundsatz immer von vernünftiger bis guter Qualität. Die Menükarte weist auf diesem Flug folgende Vor- und Hauptspeisen auf.

Verpflegung

Für die Vorspeise habe ich mich für das Rindsentrecote -Tataki entschieden, eine Wahl welche ich nicht bereuen sollte.

Der Hauptgang war die geschmorte Rinderbrust, welche sehr zart war. 

Der Yuzu-Zitronemeringue Kuchen war sehr lecker und als bekennender Lindorkugel Fan, war ich happy diese als Dessertbeilage zu erhalten.

Die gesamte Speisekarte findet ihr übrigens hier, diesmal war der Kanton Fribourg der Gastgeber:

Nach dem Service wurde noch ein Snack ausgeteilt. Aus einem Korb konnten Snacks wie Zweifelchips, Kägi Fret und Früchte gewählt werden. Positiv fand ich, dass alles regionale Schweizer Produkte zur Auswahl standen.

Der Crew war die Freude an diesem Flug richtig anzumerken. Mit viel Aufmerksamkeit wurde der Service durchgeführt. Details wie die Zitrone und Eis im Cola und Mineralwasser wurden ungefragt nachgefüllt. Das Essen wurde stimmig und in der korrekten Reihenfolge serviert. Dies habe ist mir auf anderen Swiss Flügen bereits negativ aufgefallen. 

Das Amenity Kit ist wie gewohnt in einer Tasche von Victorinox verpackt und bietet die standart «Beilagen» welche bei fast jeder Airline zu finden ist.

Fazit

Der erste Flug im Rahmen der Reise nach Zanzibar war einfach ein Genuss. Eine sehr aufmerksame und motivierte Crew machten diesen Ferienbeginn zu einem positiven Erlebnis. Wenn die Masken nicht gewesen wären, hätte ich mich nicht erinnert, dass COVID ist. 

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